Die gesetzlichen Krankenkassen bieten trotz aller Sparmaßnahmen weltweit einzigartige Leistungen. Es wird dadurch eine Grundversorgung gewährleistet. Es sind jedoch aus Kostengründen empfehlenswerte
Leistungen nicht im Leistungsprogramm der gesetzlichen Krankenkassen enthalten.
Die Leistungen müssen ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sein, sie dürfen das Maß des Notwendigen nicht überschreiten (SGB V §12).
Wir möchten Sie als Patientin trotz der Einschränkungen im Gesundheitswesen umfassend und verantwortungsbewusst betreuen und bieten deshalb individuelle Gesundheitsleistungen (IGel) an.
Die moderne Medizin stellt zahlreiche empfehlenswerte und sinnvolle Zusatzleistungen bereit, die nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung enthalten sind.
Der ThinPrep® Pap Test wurde entwickelt, um die beim herkömmlichen Pap-Abstrich auftretenden Probleme zu verringern (wenig Zellmaterial, Überlappung der Zellen, Überlagerung durch Schleim und Blut).
Weltweite Studien haben gezeigt, dass der ThinPrep® PapTest genauere Ergebnisse liefert als der herkömmliche PAP-Abstrich. Beim ThinPrep® werden die Zellen nach der Entnahme nicht auf einen Glas-Objektträger aufgetragen, sondern in ein Plastikgefäß mit Konservierungsflüssigkeit gespült.
Dabei werden die Zellen aus dem Entnahmebürstchen gelöst und gelangen in die Flüssigkeit; so werden alle abgestrichenen Zellen auf ideale Weise konserviert und für die Untersuchung erhalten.
Der ThinPrep® Pap Test ist die erste wirkliche Verbesserung des Pap-Abstriches seit seiner Entwicklung vor mehr als 60 Jahren.
Mit diesem Test können Sie die Resultate als verlässlicher ansehen.
HPV-Test (Humane Papillomaviren)
HPV ist ein Virus, das sexuell übertragen wird. Viele Menschen sind durch dieses Virus infiziert, ohne es zu wissen. Es gibt etwa 100 bekannte HPV-Typen, 13 gelten als Hochrisiko-Typen. Sie stehen in einem ursächlichen Zusammenhang mit der Entstehung von Gebärmutterhalskrebs. Irgendwann in ihrem Leben kommt jede sexuell aktive Frau mit dem Virus in Kontakt. In aller Regel bekämpft das körpereigene Immunsystem das Virus erfolgreich. Spontan werden die Viren innerhalb weniger Monate wieder aus dem Körper eliminiert.
Bei wenigen Frauen allerdings wird das Virus nicht durch die eigene Immunabwehr beseitigt. Eine fortbestehende Infektion mit den humanen Papillomavirus kann dann zu Zellveränderungen führen, die, wenn sie nicht rechtzeitig behandelt werden, zu Gebärmutterhalskrebs entarten können. Mit dem HPV-Test kann ein Vorliegen von Virus-Hochrisiko-Typen erkannt werden, noch bevor Veränderungen der Zellen des Gebärmutterhalses sichtbar werden. Dadurch können Frauen mit erhöhtem Krankheitsrisiko weitaus früher identifiziert werden.
Der Nachweis von Viren, also ein positiver HPV-Test bedeutet nicht, dass eine Krebsvorstufe oder gar bereits ein Gebärmutterhalskrebs vorliegt. Er deutet lediglich auf mögliche Risiken für Ihre Gesundheit hin. Schon erste Anzeichen können dadurch früher erkannt und eine effektive Behandlung eingeleitet werden. Umgekehrt bedeutet ein negatives Ergebnis, dass Ihr persönliches Risiko, einen Gebärmutterhalskrebs zu entwickeln, äußert gering ist.
Die Probe wird, wie beim Pap-Abstrich auch, durch Abstreichen von Zellen vom Gebärmutterhals gewonnen.
Anschließend wird sie für den Transport zur Bestimmung im Labor in ein flüssiges Sammelmedium gegeben.
Immunologischer Stuhltest
Der neu entwickelte immunologische Stuhltest, der ausschließlich menschliches Blut anzeigt,
weist gegenüber dem herkömmlichen Stuhltest (Guajak-Test) folgende Vorteile auf:
- Er ist empfindlicher, die Entdeckungsrate liegt bei 86 bis 90 % (herkömmlicher Stuhltest 26 – 40 %) Dadurch ist eine verbesserte Früherkennung von Darmkrebs und Polypen möglich.
- Er ist genauer, da er nur menschliches Blut erkennt und damit zu einer Reduzierung falsch positiver Befunde führt.
- Er ist patientenfreundlicher, da eine vorherige Diät (zur Vermeidung falsch positiver Ergebnisse) wie beim herkömmlichen Stuhltest nicht mehr erforderlich ist.
Toxoplasmose-Immuntest (bei Schwangerschaft)
Toxoplasmose ist eine Infektion der Frau mit Protozoen und kann auf den Fötus übertragen werden. Infizieren kann sich die Schwangere durch Katzenkot oder Genuss von rohem oder ungenügend gegartem Fleisch sowie ungewaschenem Gemüse.
35 – 40 % aller Schwangeren sind immun gegen Toxoplasmose durch bereits früher stattgefundene Infektionen.
Besonders gefährlich ist die Übertragung der Infektion auf das Kind im 1. Schwangerschaftsdrittel.
Deshalb empfehlen wir, den Toxoplasmose-Immuntest als Blutuntersuchung in der Frühschwangerschaft und in der 24. Schwangerschaftswoche durchzuführen. Bei einer akuten Infektion ist somit eine rechtzeitige Therapie möglich.
Auf Anfrage bieten wir natürlich auch weitere IGEL-Leistungen an.
Wir sind für Sie da!
Dr. Michael Stolz
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Telefon: +49 8431 3042
E-Mail: dr.m.stolz@gmx.de
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| Fr | 9.00 - 12.30 |
und nach Vereinbarung
Dr. med. Michael Stolz
